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Hochseeangeln auf der Ostsee vor Rostock Warnemünde

Gerne vermitteln wir für Sie weltweite Angeltouren und ganz besonders bei uns vor der Haustür - auf der Ostsee. Es warten auf Sie zahlreiche Angelkutter zum Dorsch- und Heringsangeln.

Hochseeangeln Dorsch auf der Ostsee vor Rostock Warnemünde

Wir fahren mit 12 Personen, min. 8 Personen, ca.8-9 Stunden. Wir fahren das ganze Jahr in der Zeit von 06.00-15.00, im Winter entsprechend der Eislage. Nach Absprache werden in der Zeit von Mai bis Oktober auch Nachmittagsfahrten angeboten, 13.00-21.00 Uhr. Die Abfahrt erfolgt dann ab Warnemünde 05.00 und 13.00 Uhr. Die genauen Abfahrtszeiten und Fahrpreise sind immer auf Anfrage. Das Mittagessen ist im Fahrpreis (50€, für Gruppen nach Absprache) enthalten. 

Fischen vom Kutter auf der Ostsee vor Rostock-Warnemünde

An Bord sind Leihangeln und Pilker vorhanden (10 mal komplett), wenn mehr benötigt werden, bitten wir um rechtzeitige Info. Übernachtungsmöglichkeiten und kostenfreie Parkplätze sind direkt in Kutternähe vorhanden. Ent- und Beladen ist direkt am Kutter möglich. Für Angler, die zwei und mehr Tage bei mir fahren, besteht die Möglichkeit den Fisch einzufrieren. Frühstück: Kann ab 8 Personen bestellt werden. Getränke sind an Bord vorhanden. Das Mitbringen von alkoholischen Getränken ist nicht gestattet.

 

Achtung: Für Verluste von Angelsachen sowie Reisekosten bei Windausfall oder Defekten am Kutter und der Technik wird keine Haftung übernommen. Der Fahrpreis wird selbstverständlich entsprechend der Ausfahrtzeit erstattet. Ab 11.00 wird der komplette Fahrpreis fällig.

 

Individuelle Anfragen hier:

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Tips und Tricks

 

 

Angeln in der Abdrift

 

Abdrift bedeutet, dass der Köder vom Kutter weg treibt und man den Wind im Gesicht spürt. Außer bei sehr flachem Wasser wird der Köder nicht ausgeworfen, sondern einfAbdrift Hochseeangelnach an der Bordwand abgelassen. Beim Pilken wartet man, bis der Köder den Grund erreicht hat und beginnt dann mit den Pilkbewegungen. Dabei sollte der Pilker keine großen Sprünge machen, sondern eher gezupft werden. Erreicht der Pilker den Grund nicht mehr, wird etwas Schnur nachgelassen und dann weiter gepilkt. Entfernt sich der Pilker zu schnell vom Grund und muss man zu häufig Schnur nachgeben, muss das Pilkergewicht erhöht werden. Wer mit mehreren Beifängern angelt, kann auch deren Anzahl reduzieren, da die Beifänger für einen zusätzlichen Auftrieb und das Wegtreiben vom Kutter sorgen. Wenn sich der Pilker zu weit vom Kutter entfernt hat, so dass eine kontrollierte Führung nicht mehr möglich ist, sollte die Montage eingeholt und neu angesetzt werden. Oftmals stehen die Fische auch nicht unmittelbar über dem Grund. Dann ist es in der Abdrift recht einfach, den Pilker auftreiben zu lassen, dabei fast die gesamte Wassersäule zu beangeln und den Fisch zu „suchen“. Die Abdrift ist hervorragend geeignet, um mit Gummifisch oder Twister am Jig zu angeln bzw. auch mit einem drillingslosen Pilker und nur den Beifängern als Köder zu „jiggen“. Es ist in der Abdrift einfach leichter, bei diesen Angelmethoden den/die Köder kontrolliert und gefühlvoll zu führen.

 

Angeln in der Andrift

Hochseeangeln vom Boot in der AndriftIn der Andrift bewegen sich der Kutter und der Köder aufeinander zu und man spürt den Wind im Rücken. Beim Angeln in der Andrift muss der Köder recht weit ausgeworfen werden. Dabei achtet bitte auch auf euren Nebenmann und versucht einerseits selbst gerade und andererseits nicht über die Schnur der Nachbarn zu werfen. Der Köder wird nach dem Wurf bei offenem Schnurfangbügel bis auf den Grund herabgelassen. Danach beginnen die Pilkbewegungen, wobei nach jeder Pilkbewegung etwas Schnur aufgekurbelt werden muss. Hat der Köder die Höhe des Kutters erreicht, wird die Montage neu ausgeworfen. Lasst die Montage bitte nicht unter dem Kutter durchtreiben. Dabei besteht die Gefahr, dass die Schnur an der Bordwand scheuert und beschädigt wird oder ihr den hinter euch angelnden Kollegen „fangt“, der seinen Pilker an der Bordwand ablässt. Vergewissert euch vor dem Überkopfwurf, dass für den Rückschwung genug Platz ist und niemand direkt hinter euch steht. Immer wieder erhalten Angler ein unfreiwilliges Piercing durch ihre Kollegen. Ist der Platz hinter euch durch Aufbauten oder ähnliches verstellt, praktiziert bitte einen Unterhand- oder Pendelwurf. Mit etwas Übung sind auch damit beachtliche Wurfweiten erzielbar.

 

Angeln auf Dorsche

Grundsätzlich gilt bei der Ostseeangelei „so fein und leicht wie möglich, so schwer und stabil wie nötig“. Die Zeiten der schweren Norwegenruten und der Wäscheleinen-Angelschnur sind auch bei der Angelei von Kutter schon lange vorbei. Es gilt : fein fängt besser. Obwohl in Abhängigkeit von den Jahreszeiten auch andere Fische wie Wittling und Hering mit Kunstködern vom Kutter aus gefangen werden können, ist der Dorsch die Hauptbeute der Kutterangler. Wählt die Pilkergrößen und – gewichte nur so aus, dass ein kontrolliertes Angeln möglich ist und sich der Pilker genau dort aufhält, wo ihr ihn haben wollt. Die Wurfgewichte der Ruten müssen 150 gr. nicht überschreiten und auch die Tragkraft der Angelschnüre braucht nicht mehr als 5 - 7 kg betragen(Geflecht). Schließlich gibt es Kescher an Bord und schwere Fische werden nicht ausgehoben. Da die Angelplätze der Ostsee vor Rostock Warnemünde bis zur Kadettrinne selten eine Wassertiefe von mehr als 20 Metern aufweisen, sind Pilkergewichte zwischen 40 gr. und 80 gr. in den meisten Fällen ausreichend. Es ist nicht notwendig, kiloweise Pilker an Bord Hochseeangeln Dorschmitzubringen, um für alle Fälle gewappnet zu sein. Es genügt, in den jeweiligen Gewichtsklassen einige Exemplare in verschiedenen Farben mitzuführen. Im Notfall hilft der Skipper gerne aus. Ein Wort noch zu den Pilkern selbst. Die Industrie stattet die Pilker häufig mit wenig tauglichen Sprengringen und Drillingen aus. Tauscht diese Teile bitte gegen hochwertiges Material aus. Stumpfe oder aufgebogene Drillinge haben nichts am Pilker zu suchen. Beim Pilken ist es häufig sinnvoll, einen oder maximal zwei Beifänger vorzuschalten. Dies können Twister oder kleine Gummifische an leichten Jigs, Dorschfliegen oder auch andere Gummiköder sein. Solche Beifängermontagen sind mit wenigen Handgriffen schnell selbst gebastelt : Einfach eine oder zwei Springerschlaufen in ein stabiles Stück monofiler Schnur binden. Dort wird der Beifänger entweder eingeschlauft oder eingebunden. In das obere Ende der Montage wird eine Schlaufe gebunden, an das untere Ende kommt ein Wirbel mit Karabiner. Im Handel erhältliche Paternoster mit drei oder noch mehr Beifängern mögen irgendwo ihre Berechtigung haben, waren aber bei unseren Angelausflügen auf Dorsch kaum erfolgreich. Anstelle der klassischen Pilkmontagen ist auch häufig ein einzelner Twister oder Gummifisch an einem Jig recht fängig. Die Jiggewichte liegen zwischen 30 gr. und 80 gr. Es ist ebenso möglich, die Dorsche mit Naturködern (Wattwürmern, Seeringlern) zu fangen. Dazu findet ihr an anderer Stelle noch einige Tips. Schaut euch einfach auf dem Kutter um, womit gefangen wird und tut es dem erfolgreichen Angelkollegen gleich.
Dorsche sind zur Ordnung der Dorschfische gehörende wichtige Speisefische. Am bekanntesten und wirtschaftlich bedeutendsten ist der Kabeljau, der vorwiegend im Nordatlantik lebt. Dorsche bewohnen zumeist kalte oder gemäßigte nördliche Meere, leben in einer Tiefe von 180 bis zu 360 Metern und führen weite Wanderungen aus. Etliche dieser Fische leben nahe dem Meeresboden. Der Kabeljau hat drei Rückenflossen und zwei Afterflossen. Sein Schwanz ist nicht gegabelt, und an seinem Unterkiefer hat er eine kleine Bartel. Er kann ein Gewicht von bis zu 90 Kilogramm und eine Länge von maximal 1,80 Metern erreichen, wenngleich die meisten Tiere erheblich kleiner sind. Der Kabeljau ist grünlich-grau, schwarzbraun oder rot, auf Kopf, Rücken und Seiten trägt er ein marmoriertes Muster. Er ist ein gefräßiger Räuber, der sich von Heringen, Sandaalen und anderen Schwarmfischen ernährt. In den Wintermonaten versammeln sich Dorsche in großer Zahl, um zu laichen. Jedes weibliche Tier legt eine halbe Million bis sieben Millionen Eier. Die Eier einiger Arten enthalten einen winzigen Tropfen Öl, so das sie im Wasser treiben. Die Larven dieser Arten gehören etwa zehn Wochen lang zum Plankton. Wenn sie ungefähr zwei Zentimeter groß sind, sinken sie auf den Meeresgrund; im zweiten Jahr beginnen sie dann ihre Wanderungen, und nach fünf Jahren laichen die ausgewachsenen Tiere.

 

Das Angeln auf Wittling

Hochseeangeln WittlingDieser kleine Verwandte des Dorsches ist in unseren Gewässern ab dem Spätsommer bis ins zeitige Frühjahr zu fangen. Er bevorzugt tieferes Wasser und hält sich dort meist über dem Grund auf, verfolgt seine Beute aber auch bis ins Mittelwasser. Wenn beim Pilken auf Dorsch erste Wittlinge an Bord kommen, lohnt es sich immer , die Montage etwas umzustellen. Der Wittling tritt anders als der Dorsch eher selten in kleinen Trupps sondern meist in Schwärmen auf. Die Köder für den Wittling sollten etwas feiner ausfallen als die Dorschköder. Als besonders fängig haben sich Makrelenpaternoster mit Leuchtperlen herausgestellt, wobei ein komplettes Paternoster mit 5 Haken ähnlich wie beim Makrelenfang häufig für allerfeinste Verknotungen sorgt. Es reichen zwei bis drei Beifänger, an denen man gerne (wenn vorhanden) kleine !!! Stücken vom Hering oder Sandaal (Tobiasfisch) als zusätzlichen Köder anbieten kann. Auch auf dem am Ende der Montage befindlichen Pilker erfolgen regelmäßig Bisse. Da immer wieder auch Dorsche auf die Montage beißen, sollten die Schnüre der Paternoster nicht unter 0,40 mm Durchmesser betragen und auch die Haken nicht zu winzig sein. Diese Montage wird dann vorsichtig über Grund gezupft oder einfach nur, den Bewegungen des Kutters folgend, gehalten. Möglich sind auch direkte Naturködermontagen mit zwei bis drei Seitenarmen, deren Mundschnüre mit Leuchtperlen oder Spinnerblättchen versehen und deren Haken mit Fischstücken oder Watt- Seeringelwürmern bestückt sind. Als Beschwerung dient entweder ein Pilker ohne Drilling oder ein Blei. Der Wittling ist ein vorzüglicher Speisefisch, der aber bevorzugt frisch verarbeitet werden sollte.

 

Angeln auf Hering / Makrele

Kuttertouren, bei denen es zielgerichtet zum Heringsangeln geht, sind eher die Ausnahme. So eine Tour ist eher bei einer Vollcharter möglich und auch von der jahreszeitlich bedingten Anwesenheit des Herings in entsprechend großen Schwärmen abhängig. Makrelen sind vor Warnemünde nur Vor Warnemünde Ostsee Heringsangelnmehr Zufallsgäste, werden aber auch gelegentlich neben der Fahrrinne mit erbeutet. Vergleichbar mit den aus der Nordsee bekannten Makrelenfängen ist die Angelei in der westlichen Ostsee nicht. Fragt aber ruhig mal beim Team des Kutters nach. Unabhängig davon lohnt es sich immer, ein oder mehrere Heringspaternoster in seiner Angelkiste dabei zu haben. Insbesondere im zeitigen Frühjahr, oder auch schon im späten Winter sammelt sich der Hering zu großen Schwärmen und ist dann im Seegebiet vor Warnemünde anzutreffen. Werden Heringsschwärme im Echolot gesichtet, wird dies beim Aufstoppen den Anglern an Bord natürlich mitgeteilt und man sollte dann sein Gerät umrüsten können. Als fängig haben sich Heringspaternoster mit selbstleuchtenden Perlen und relativ kleinen Haken herausgestellt. An das Ende des Paternosters kann entweder ein Heringsblei oder auch ein Pilker eingehängt werden. An Mecklenburg/Vorpommerns Küsten sind 6 Anbissstellen erlaubt. Unmittelbar nach dem Aufstoppen sind keine Würfe mit der Montage erforderlich, da der Skipper versuchen wird, auf dem Schwarm zu liegen. Die Montage wird einfach am Kutter bis auf den Grund herabgelassen und bis zum Mittelwasser hochgepilkt. Oftmals erfolgen die Bisse aber auch schon beim Ablassen der Montage. Wenn der Kutter etwas verdriftet ist, muss die Montage auch ausgeworfen werden. Hat erst einmal ein Hering gebissen, lohnt es sich, nicht gleich aufzukurbeln sondern die Montage eine Weile einfach nur zu halten. Es werden sicher wegen des Futterneids oder der Neugierde noch mehr Heringe am Paternoster werden. In der Nähe der Heringsschwärme sind auch häufig Dorsche anzutreffen, die es auf Einzelfische aus dem Schwarm abgesehen haben. Wenn also ein Pilker als Beschwerung der Montage dienen soll, wählt die Vorfachstärke des Paternosters nicht zu gering ( mind. 0,40 mm). Auch auf die relativ kleinen Heringsfliegen am Paternoster erfolgen gelegentlich Bisse durch Dorsche.

 

Naturköderangeln

Diese Angelmethode wird an Bord der Angelkutter vor Warnemünde recht selten betrieben. Eigentlich ist dies etwas unverständlich, da ein guter Bestand an Plattfischen vorhanden ist und auch Dorsche und Wittlinge mit dieser Angelmethode gut zu fangen sind. Bei dieser Methode kommen recht lange Angelruten um die 4 Meter mit Wurfgewichten bis 200 Gramm zum Einsatz.Wattwurm für das Angeln von Dorsch, Wittling und Plattfisch Man kann also durchaus auf Brandungsruten zurückgreifen oder spezielle Uptide-Ruten verwenden. Bestens bewährt hat sich die Benutzung einer Multirolle, da die oftmals notwendigen hohen Bleigewichte mit diesem Gerät besser zu bewältigen sind und z.B. in der Abdrift mit dem Daumen als Rollenbremse gefühlvoll Schnur nachgegeben werden kann. Natürlich sind auch kürzere Ruten und Stationärrollen denkbar aber eben nicht so optimal. Als Köder kommen Wattwürmer, Seeringelwürmer, Stückchen von Hering oder Sandaal oder auch Garnelen sowie Kombinationen aus diesen Ködern zum Einsatz. Auch Twister als zusätzliche Lockköder an einer Doppelhakenmontage sind möglich. Die Montagen können denkbar einfach sein. Auf die Hauptschnur wird ein Running Boom gezogen, an dessen Karabiner die unterschiedlichen Bleigewichte eingehängt werden können. Vor den Running Boom wird ein Wirbel mit Karabiner geknotet, in den dann die verschiedensten Vorfächer eingehängt werden können. Statt des Running Booms mit Bleibeschwerung ist auch ein Buttlöffel möglich, bei dem dann allerdings die Vorfächer etwas kürzer ausfallen sollten. Die Vorfachlänge sollte zwischen einem und 1,5 Metern betragen. Ob nun mit einer Einhaken-Nachläufermontage oder mehreren Haken am Vorfach gefischt wird bleibt dem Angler überlassen. Ebenso die Garnierung des Vorfachs mit Lock/Auftriebsperlen oder Spinnerblättern etc. Während in der Andrift recht hohe Gewichte nötig sind, um ein Treiben der Montage unter dem Kutter hindurch zu verhindern, können die Gewichte in der Abdrift etwas leichter ausfallen. Wichtig ist in jedem Fall eine grundnahe Köderpräsentation. Die Bisse der Dorsche wird man in jedem Fall erkennen, da diese meist recht vehement erfolgen. Für die oft vorsichtigen Bisse der Plattfische und Wittlinge braucht es etwas Übung für die Bisserkennung Denkbar sind auch Montagen, bei denen das Gewicht an das Ende des Vorfachs gehängt wird und sich die Mundschnüre/Seitenarme oberhalb dessen befinden . Für das Angeln mit Naturködern benötigt man etwas mehr Platz als für das weit verbreitete Pilken. Daher sollte man sich mit dem Nebenman darüber absprechen. Oder fragt einfach beim Team des Kutters nach, wann spezielle Naturköder-Touren veranstaltet werden.

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